Folge #54 Wie du Burnout verhinderst / Drachenberg Impuls der Woche – Dein mentaler Espresso zum Wochenstart

Folge #54 Wie du Burnout verhinderst / Drachenberg Impuls der Woche – Dein mentaler Espresso zum Wochenstart

Guten Morgen – schön, dass du wieder dabei bist, hier beim Drachenberg Impuls für deine Woche! Ich bin seit ein paar Tagen im Familienurlaub auf Sardinien und schicke dir zusammen mit dem neuen Impuls viele sonnige Grüße zu dir nach Hause.

Wie immer möchte ich auch diese Woche gerne wissen, wie es dir mit dem Impuls der letzten Woche (Baue Stress ab, sonst baust du Leistung ab) ergangen ist – was hat sich verändert, wie hast du Bewegung in deinen Alltag integriert? Schreib mir gerne via Mail, per Direktnachricht auf Instagram oder Facebook! Ich freu mich!

„Deine Energie ist endlich“: Diese Woche dreht sich alles um das Modell des Energiekontos – noch nie davon gehört?

Dann pass jetzt gut auf, denn dieses Modell wird dir helfen, besser zu verstehen, was dich Energie kostet, was dir Energie schenkt und dadurch wirst du deine Energie viel besser einteilen können!

Jetzt kannst du wieder wählen:

Drachenberg Impuls der Woche hören:

Drachenberg Impuls der Woche lesen:

Drachenberg Impuls – Deine Energie ist endlich

Zunächst möchte ich aber mit einem kleinen Beispiel einsteigen:

Hierfür stellen wir uns ein klassisches Formel-1-Rennen vor. Dort fahren Autos, die bis in die kleinste Ebene durchoptimiert worden sind und gefahren werden diese ausschließlich von den besten Fahrern, die man sich nur vorstellen kann.

Dir ist aber bestimmt aufgefallen, dass auch diese „perfekten“ Autos mit ihren Weltklasse-Fahrern pro Rennen (mindestens) zweimal einen Boxenstopp machen müssen – das heißt, dass selbst die Energie eines solchen Gespanns nicht unendlich ist und sie zwischendurch mal stoppen müssen.

Du ahnst bestimmt worauf ich hinaus möchte: Wenn schon ein solcher optimierter Wagen Pause machen muss, um letztendlich sicher ins Ziel zu kommen, dann gilt das selbstverständlich auch für dich, mich und alle anderen Menschen.

Selbst wenn dein Stress in einer Phase deines Lebens durchweg positiver Natur sein sollte (sprich: Dich „stressen“ nur Dinge, die dir Spaß machen und dir am Herzen liegen) brauchst du Erholung und solltest Auftanken!

Das lässt sich sehr gut mit dem Modell des Energiekontos veranschaulichen:

Du kannst dir deine dir zur Verfügung stehende Energie, wie Geld auf deinem Konto vorstellen: Auf diesem Energiekonto gibt es maximal 100 Energiepunkte. Diese kannst du dann entsprechend deinen Bedürfnissen ausgeben (z.B., wenn du einem Freund beim Umzug hilfst oder Überstunden machst).

Wie bei einem Bankkonto steht dir auch ein Dispokredit zur Verfügung – du kannst dir, wenn du deine Energiepunkte aufgebraucht hast, Energie von der Bank leihen. Genau wie bei einem Dispo zahlst du auf diese geliehene Energie allerdings Zinsen und musst natürlich auch die geliehene Energie selber wieder zurückzahlen.

Deshalb steigt die Gefahr, auszubrennen, mit jedem Tag, jeder Woche, jedem Monat, an dem du dein Energie-Konto überziehst.

Wichtig ist deshalb, dass du gar nicht in die Situation gerätst, diesen Dispo zu benötigen. Wie, fragst du dich jetzt?

Ganz einfach: Indem du regelmäßig auf dein Energiekonto einzahlst.

Dafür solltest du dir folgende Fragen stellen: Was tut mir gut? Was entspannt mich? Durch welche Aktivitäten kann ich mal so richtig loslassen, wann vergesse ich mal für ein paar Minuten oder Stunden, was um mich herum geschieht? Wo kann ich Auftanken?

Auf das Beispiel der Formel-1-Wagen bezogen heißt das: Wo ist mein täglicher Boxenstopp? Wie sieht meine Boxengasse aus?

 

Achte darauf, nicht vorrangig einmalige Events (wie Jahresurlaub) zu planen, sondern auch an regelmäßige bzw. wöchentliche DInge, zu denken!

Schreibe deine Antworten am besten jetzt gleich einfach mal auf ein Blatt Papier – wenn dir später noch mehr einfällt, kannst du das gerne ergänzen.

Hast du deine persönliche Liste erstellt, wie du am besten auf dein Energiekonto einzahlst? Super!

Verstehen, was dir Energie gibt, ist der erste wichtige Schritt, um deine Energie besser einteilen zu können. Gerne kannst du jetzt auch noch aufschreiben, was dir Energie „raubt“ – auch das kann unter Umständen ein großer Augenöffner sein!

Ich möchte dich jetzt noch gerne dazu einladen, mindestens einer der Punkte auf deiner Entspannungsliste zu einem regelmäßigen „Event“ zu erheben – ob du nun täglich einen kurzen Spaziergang machst, einmal die Woche ein langes Bad nimmst oder alle zwei Wochen zur Massage gehst (oder etwas ganz anderes tust), bleibt natürlich dir überlassen.

Hauptsache du integrierst solche Entspannungseinheiten regelmäßig in deinen Alltag!

Mithilfe dieser Schritte wirst du mehr Energie für Dinge haben, die dir wichtig sind und gleichzeitig ein sehr viel entspannteres Leben führen – und wollen wir das nicht alle?

Viel Spaß beim Umsetzen, genieße deine Auszeiten 🙂

Ich wünsche dir einen entspannten Wochenstart, Liebe Grüße – Ciao!

dein Jacob

 

P.S.: Wenn du noch mehr Tipps zum Aufladen deines Energiekontos haben möchtest, habe ich da was für dich: Ich habe eine 7-Punkte Anti-Burn-Out-Checkliste für dich zusammengestellt, die du, wenn du hier klickst www.drachenberg.de/checkliste ,kostenlos herunterladen kannst!

 

Shownotes: 

Die 7-Punkte-Anti-Burnout-Checkliste kostenlos runterladen: >>>Klick hier<<< oder geh auf http://www.drachenberg.de/checkliste

Du willst, dass ich auch mal einen Workshop oder Vortrag bei dir auf der Arbeit oder in deiner Firma gebe? Schreib mir gern via Mail an: Jacob@Drachenberg.de
Bei Fragen, Anregungen… schreib mir gern eine E-mail an: Jacob@Drachenberg.de
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Meine Geschichte

Es gab in meinem Leben eine Phase in der ich meinen Stress ungesund bewältigt habe. Lange klappte die Dreifachbelastung durch Psychologiestudium, Leistungssport und Nebenjob sehr gut, aber ab einem gewissen Zeitpunkt wurde der Druck einfach zu groß: Ich klappte total zusammen und war nicht mehr leistungsfähig.

Mein Stress übernahm die Oberhand und ich war diesem Teufelskreis total ausgeliefert. Es war eine Zeit voller Hoffnungslosigkeit und großen Ängsten. Das Schlimmste war die Annahme, dass mein negativer Umgang mit Druck in Stein gemeißelt ist und es nie besser wird.

Der Wendepunkt war die Erkenntnis, dass ich meinen Umgang mit Stress selbst in die Hand nehmen und für mich passend gestalten kann.

Also baute ich meine Stressbewältigung schrittweise ganz neu und bewusst auf. Dabei entdeckte ich wichtige Prinzipien, die jetzt wichtige Bausteine meiner Gesundheit und Leistungsfähigkeit sind. Es war unglaublich, welche Entwicklung ich durch Bewusstsein und Neugier genommen habe.

Meine Leidenschaft für das Thema Stressbewältigung war geboren und ich merkte, dass mein Wissen auch anderen Leuten weiterhilft. Also machte ich es mir zur Aufgabe anderen Menschen Sicherheit im Umgang mit Stress zu vermitteln und ihre Stresskompetenz so zu stärken.

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