Folge #72 Positiv denken: Kleine Übung mit großer Wirkung/ Drachenberg-Impuls der Woche – Dein mentaler Espresso zum Wochenstart

Folge #72 Positiv denken: Kleine Übung mit großer Wirkung/ Drachenberg-Impuls der Woche – Dein mentaler Espresso zum Wochenstart

In dieser Folge verrate ich dir, wie du mehr Dankbarkeit in dein Leben lässt …

…und so gerade in stressigen Phasen mit Leichtigkeit durch deinen Alltag gehst.

Diese Folge ist ein Teil der Präventionskampagne „Zeit für mich“ der „AOK Plus – der Gesundheitskasse“

Viel Spaß beim Hören 🙂

Dein Jacob

Shownotes:

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Drachenberg-Impuls der Woche lesen:

 „Sei dankbar“

Was hat Dankbarkeit mit Zähneputzen zu tun und was steckt hinter der „4-Minuten-Logik“?

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In diesem Text wirst du erfahren, wie du mehr Dankbarkeit in dein Leben lässt und so gerade in stressigen Phasen locker bleibst.

Ich teile heute eine einfache Technik mit dir, die ich seit über 3 Jahren täglich anwenden und die mein Leben enorm positiv  verändert hat.

Wie immer kannst du diesen „Drachenberg-Impuls“ auch als Podcastfolge hören –> Hier klicken (oder iTunes, Spotify, Deezer, etc.)

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Wenn wir ein langfristiges Ziel verfolgen, dann müssen wir jeden Tag ein paar Minuten etwas dafür tun. Bestes Beispiel „Zähneputzen“ –> Du möchtest Zahnschmerzen verhindern und deshalb putzt du dir täglich die Zähne.

Du investierst also täglich ein paar Minuten in deine Mundhygene, also in die Gesundheit deiner Zähne. Das ganze machst du auch noch präventiv. Das heißt, du betreibst Vorsorge und putzt dir nicht erst deine Zähne, wenn du Zahnschmerzen hast, richtig?

Jetzt gibt es ja nicht nur die körperliche Gesundheit, sondern auch mentale Gesundheit –> Die Gesundheit deiner Gedanken und Gefühle: Psychohygene!

Dort sollten wir das gleiche Prinzip anwenden: Täglich „Dankbarkeit praktizieren“, damit unsere Psyche gesund bleibt und unsere Lebensfreude gestärkt wird.

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Etliche Studien haben bewiesen, dass Dankbarkeit eine große positive Wirkung hat. Ist ja auch ganz logisch, dass wir davon profitieren, wenn wir den Fokus auf schöne und angenehme Dinge richten.

Gerade in stressigen Phasen probiert unser Gehirn uns vor „Gefahren und Fehlern“ zu schützen und richtet so unsere Aufmerksamkeit automatisch auf alles Negative. Dieser Mechanismus war einfach ein Überlebensvorteil, weil wir so alle Gefahren im Blick hatten und so unser Überleben sichern könnten…

… leider ist dieser Mechanismus heute nicht mehr sinnvoll. Wir sind einfach zu vielen Reizen ausgesetzt und unser Alltag hat sich enorm beschleunigt. Deshalb brauchen wir ein aktives Gegengewicht, um unsere Wahrnehmung zu balancieren: Dankbarkeit!

So lernt unser Gehirn, dass unser Überleben nicht in Gefahr ist und wir werden gelassener. Außerdem genießen wir unser Leben mehr und wir stärken unsere Lebensfreude.

Unser Gesellschaft steckt mitten in einem großen Wandel. Wir verstehen immer mehr die Verbindung zwischen Körper und Geist. Viele Menschen pflegen ihren Körper durch Sport und gesunde Ernährung. Jetzt ist unser Kopf dran und damit die Gesundheit unserer Gedanken –> Mentale Gesundheit ist kein Zufall!

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Im Mittelalter hat sich auch keiner die Zähne geputzt (deshalb hatten die Raubritter auch Mundgeruch ;-)) und wir haben dann langsam als Gesellschaft gelernt, dass wir präventiv unser Mundhygene stärken können: Tägliches Zähneputzen, um Zahnschmerzen zu verhindern!

Der nächste Schritt steht für uns als Gesellschaft an –> Täglich die „Gedanken durch Dankbarkeit pflegen“, um unsere Psyche zu stärken und uns vor mentalen Erkrankungen zu schützen.

Als ich mich damals aus meiner Krise rausgebuddelt habe, war ich auf der Suche nach alltagstauglichen Präventionsstrategien und bin bei Dankbarkeit gelandet. Seitdem schreibe ich jeden Tag in mein Dankbarkeitstagebuch.

Dass ganze folgt der „4-Minuten-Logik“, d.h. bin jeden Tag 4 Minuten aktiv dankbar und schreibe in mein Dankbarkeitstagebuch. 4 Minuten am Tag (über 30 Tage im Monat) summieren sich zu 120 Minuten im Monat. Das sind ganze 2 Stunden Dankbarkeit im Monat. Ergibt über 12 Monate im Jahr = 24 Stunden Dankbarkeit, also eine ganzen Tag!

Tue etwas 4 Minuten jeden Tag und es ergibt über ein Jahr ganze 24 Stunden –> kleine Übung im Alltag mit großer Wirkung!

Kaufe dir am besten ein schönes leeres (Dankbarkeitstage-) Buch und etabliere Dankbarkeit in deinem Alltag. Einfach Datum und „ich bin dankbar für….“ schreiben plus 10 Punktze für die du dankbar bist. Das können große Sachen (Gesundheit, Frieden, Demokratie, Freunde, Familie, Arbeit, etc.) oder auch kleine Dinge (Kaffee, Buch, Video, Bus, lustige Momente, etc.) sein. Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Du wirst merken, wie ein angenehmes Gefühl einsetzt.

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Setze einen guten Anker in deiner Morgen- oder Abendroutine. Entwickle daraus dann eine gesunde Gewohnheit: Ich schreibe zum Beispiel jeden Morgen in mein Dankbarkeitstagebuch, mache 100 Liegestütze und fülle mein „TrackMyDay“-System aus. Jeden Morgen, 365 Tage im Jahr!

Früher hatte ich einem sehr langsamen Laptop, der 4 Minuten gebraucht hat, um hochzufahren… also habe ich in der zeit in mein Dankbarkeitsbuch geschrieben 🙂

Dankbarkeit ist Training für unser Gehirn und wir sollten es täglich üben. So verknüpfen sich unsere neuronalen Verbindungen und wir richten uns automatisch mehr nach „Dankbarkeit“ aus.

Es gibt so viele Dinge für die du dankbar sein kannst. Trau dich! Echte Dankbarkeit bedeutet pure Lebensfreude und Lebendigkeit: Du wirst die positiven Effekte spüren. Es hat keinerlei Nebenwirkungen, versprochen 🙂

Wenn schreiben nicht so deine Ding ist, dann gibt es auch Alternativen:

a)  Du kannst Gegenständen von schönen Momenten (Einrittskarten, Muscheln, Ansichtskarten, etc.) sammeln und in deiner Wohnung platzieren

b) Wenn du gerne sprichst, kannst du dir selber eine Sprachnachricht aufnehmen.

c) Tausche dich aktiv mit deinen Mitmenschen aus, wofür sie dankbar sind.

Suche dir eine Strategie aus und lege los. Was ist an deinem Wochenende Schönes passiert, wofür du dankbar bist?

Wenn du „Dankbarkeit“ im Buch eingefangen hast, kannst du dort jederzeit nachlesen und dich so in schwierigen Phasen stärken.

Probiers aus und pflege deine Gedanken 🙂




 

Meine Geschichte

Es gab in meinem Leben eine Phase in der ich meinen Stress ungesund bewältigt habe. Lange klappte die Dreifachbelastung durch Psychologiestudium, Leistungssport und Nebenjob sehr gut, aber ab einem gewissen Zeitpunkt wurde der Druck einfach zu groß: Ich klappte total zusammen und war nicht mehr leistungsfähig.

Mein Stress übernahm die Oberhand und ich war diesem Teufelskreis total ausgeliefert. Es war eine Zeit voller Hoffnungslosigkeit und großen Ängsten. Das Schlimmste war die Annahme, dass mein negativer Umgang mit Druck in Stein gemeißelt ist und es nie besser wird.

Der Wendepunkt war die Erkenntnis, dass ich meinen Umgang mit Stress selbst in die Hand nehmen und für mich passend gestalten kann.

Also baute ich meine Stressbewältigung schrittweise ganz neu und bewusst auf. Dabei entdeckte ich wichtige Prinzipien, die jetzt wichtige Bausteine meiner Gesundheit und Leistungsfähigkeit sind. Es war unglaublich, welche Entwicklung ich durch Bewusstsein und Neugier genommen habe.

Meine Leidenschaft für das Thema Stressbewältigung war geboren und ich merkte, dass mein Wissen auch anderen Leuten weiterhilft. Also machte ich es mir zur Aufgabe anderen Menschen Sicherheit im Umgang mit Stress zu vermitteln und ihre Stresskompetenz so zu stärken.

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